Heute haben wir dem Arab Quarter einen BEsuch abgestattet. Nicht ganz freiwillig um ehrlich zu sein, sondern als Teil unseres tollen Kurses "Cultural Field Trips" mit dem wir 4 Credits einheimsen. Am Anfang war das Ganze nicht so wirklich spektakulär. Wir hatten eine Führung durch das Viertel und besuchten hauptsächlich die Kulturstätten wie z.B. den Sultans Palast, den Friedhof und am Schluss noch die Moschee. Das Ganze schien sich schon dem Ende zuzuneigen als dann plötzlich der ich glaube Imam aus einem Zimmer heraus sprang und uns Anbot eine kleine Präsentation über die Rahmadan-Zeit zu halten. Ein kleiner Teil von uns nahm das Angbot an. Die Präsentation war eigentlich ncihts NEues für uns, weil wir ja schon vor 2 Wochen in Kuala Lumpur die NAtional Mosque besucht haben und uns mit dem dortigen Imama fast 1.5h unterhalten haben. Aber das tolle war, dass uns der Imam eingeladen hat, mit ihm das Fasten zu brechen (also zum Abendessen). Los ging das um 19:05 (das wird für jedes Land ganz genau von irgendwelchen Astrologen etc. des Islams berechnet. Irgendwie scheint dann aber der Glockenleuter (der praktisch das Kommando zum Essen gibt) kurz eingenickt zu sein (vielleicht ist er auch umgekippt. Also ich würde das nicht aushalten den ganzen Tag kein Essen und auch kein Wasser! Mir wirds da immer schwaz vor Augen...) und wir konnten erst um 19:08 starten (haben dann auch angefangen mit dem Imam Witze drüber zu reißen (der war übrigens echt sau cool drauf). Naja, das Ganze sah dann ungefähr so aus (also das Essen meine ich): Wir saßen alle mit ausgezogenen Schuhen auf einem Teppich. VOr uns waren Teller mit Früchten und Datteln, sowie eine Box mit gebratenem Reis und Hühncehn und eine Schüssel mit Porridge. Dazu gabs dann noch einen rosafarbenen Drink, der so geschmeckt hat wie meine Zahnpasta aus Kinderzeiten. Wir hatten dann echt noch ein nettes GEspräch mit dem Imam, der bereits in der Schweiz gewesen ist (hat uns z.B. erzählt, dass er sobald er Schnee sieht immer zum Kind wird und ne Schneeballschlacht anzettelt!). Naja, das wars dann auch schon. Was lernen wir aus der Geschichte? Es gibt durchaus einen sehr gemäßigten Islam. Was ich z.B ganz vergesen habe zu sagen. Unsere Führerin war streng Gläubige Muslimin, hatte aber kein Kopftuch auf. Hat uns gesagt, dass sie davon überzeugt ist, dass das nichts mit Ihrem Glauben zu tun hat. Und offenbar wird das von der dortigen Gemeinde akzeptiert, wir waren ja schließlich mit ihr auch in der Moschee. Hier ist es außerdem auch so, dass insbesondere die Atheisten im Christentum viel stärker die Neigung sehen, andere bekehren zu wollen.
SO das wars mal wieder von mir. Morgen wab ich ja Geburtstag. Das wird aber ein sehr arbeitsreicher Geburtstag, hab schon ein Gruppentreffen für den Mittag angesetzt. Aber vielleicht komm ich ja Morgen Abend dazu hier mit einen paar Freunden mit nem Bierchen auf den Geburtstag anzustoßen.
Bilder folgen demnächst!
Bene
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