Samstag, 21. November 2009

Austrian/German Dinner Night

Nachdem sich unsere Zeit in Singapur nun doch dem Ende nähert, haben wir uns dazu entschlossen ein paar lokale Freunde zu einem klassischen Europäischem Essen einzuladen, sozusagen als Dankeschöne für die tolle Zeit hier. War ne riesen Arbeit das alles zu kochen (jetzt weiß ichs noch mehr zu schätzen wenn meine Oma das für mich kocht ^^), aber das wars wert. Toller Abend :)

Zum Dinner gab es:
Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und grünem Salat und zum Dessert österreichische Palatschinken. Dazu noch österreichisches Bier, Grüner Veltliner Wein und Pfanner Williams Schnaps zur Verdauung ;)

An der Stelle nochmal ein großes Dankeschön an meine Eltern, die mit ihren Mitbringsel (Getränke, Schnitzelpanade, Fleischhammer...) den Abend erst möglich gemacht haben :)
Hier nun noch die Beweisfotos:










lg
Johannes

Montag, 2. November 2009

I gotta feeling...

Nachdem es nun schon länger keinen Beitrag hier gegeben hat und ich leider auch keine neuen Fotos habe, die ich zeigen könnte, gibts hier eben nun mal ein kleines Kommentar von mir (Johannes) zu dem vorherrschendem Bildungssystem in Singapur. Der Beitrag ist (aufgrund meiner tief sitzenden Ablehnung dieses Systems) leider ziemlich ablehnend und oft sarkastisch ausgefallen. Sorry ;)
Bene distanziert sich übrigens von meinem Beitrag hier ;) Ich muss hier aber einfach mal etwas Dampf ablassen:

Habt ihr schonmal jemand in Europa während einer Diskussion in der Schule/Uni sagen hören "Ich habe das Gefühl, es könnte sein, dass ..."? Nein? Ihr Glücklichen...

Hier in Singapur ist das leider anders. Nachdem hier nach dem amerikanischen Modell unterrichtet wird, wird Mitarbeit (class participation) regelmäßg benotet und stellt einen nicht unwichtigen Teil der Note dar. Hört sich im Prinzip nach keiner schlechten Idee an, oder? Leider falsch gedacht...

Der Hintergedanke des Systems mag zwar gut sein (mehr Mitarbeit sollte das Verständniss fördern), die Auswirkungen davon gehen mir aber leider ziemlich auf die Nerven.

1.) Mitarbeitet ist wichtig, also muss man etwas sagen, egal ob man nun weiß was die Antwort ist oder nicht. Ein dumpfes Gefühl reicht hier vollkommen aus. Dadurch kommen dann auch so nette Sätze wie der aus der Einleitung zusammen.
Selbst wenn man keine Ahnung hat um was es geht und nichtmal das Buch gelesen hat wird hier fleißig "mitgearbeitet". Dies führt klarerweise des öfteren dazu, dass einfach Blödsinn gesagt wird. In Europa würde das natürlich sofort vom Professor korrigiert, aber beim amerkanischen System laufen die Dinge anders. Hier zählt so etwas als "interessante Diskussion" und anstatt, dass der Prof bei der Diskussion irgendwann einschreitet und sagt was nun richtig ist und was falsch, wird das Gespräch praktisch einfach laufen gelassen, mit der Hoffnung irgendwann zu einer "Einsicht" zu kommen.

2.) Diskussionen sind eigentlich ganz nett, selbst wenn öfters mal falsche Beiträge eingestreut sind. Damit bin ich eigentlich auch ziemlich einverstanden, nur gibts an der Geschichte leider wiedermal einen Haken...
Was soll man als Student ohne Ahnung über das behandelte Thema sagen, falls einem keine Aussage einfällt, man jedoch trotzdem "mitarbeiten" will? Richtig! Weitere Fragen stellen...
Leider unterscheiden sich diese "Fragen" leider kaum von den "Aussagen" in Punkt 1. Hauptziel hierbei ist es Mitarbeit zu erzielen. Ob die Frage nun zum Thema passt oder komplett an allem vorbeigeht was bisher besprochen wurde ist sekundär.
In jeder einzelnen Stunde passiert es somit, dass teilweise gute Fragen aufkommen, aber die Diskussion ruckzuck ins sinnlose abdriftet, da jeder versucht mit irgendwelchen Aussagen oder weiterleitenden Fragen Mitarbeit zu erzielen. Den Professor scheint das auch nicht wirklich zu stören und somit endet die Diskussion meist irgendwo im Nirvana und gelernt dabei hat man im Prinzip 0. Hauptsache man hat irgendwas gesagt, damit der Professor einem eine bessere Note gibt.

Wir resümieren mal kurz:
Wie verbessere ich meine Note in Singapur:
1.) Keine Ahnung haben, dazu stehen und ne doofe Aussage tätigen
2.) Keine Ahnung haben, nicht dazu stehen und lieber ne doofe Frage stellen
Natürlich gibts es hier in Singapur auch gute Studenten, mit denen so ein System wirklich Spaß macht und auch sinnvoll ist, leider scheine ich aber nicht so eine Klasse erwischt zu haben =/ Ich will hier auch nicht alles schlecht reden, aber ab und zu treibt mich das hier einfach in den Wahnsinn...

Naja, wo war ich stehengeblieben? Achja Punkt 3. Mein absoluter Liebling:

3.) Wie misst man Mitarbeit eigentlich am besten? Manche Professoren hier machen Strichlisten. Jeder Student der einen guten Beitrag tätigt bekommt einen Strich und daraus ergibt sich am Ende die Schlussnote. Find ich klasse (jetzt mal wirklich und ohne Sarkasmus ;))
Leider ist das aber nicht immer so. Unser geliebter Economics Professor macht das anscheinend eher nach "Gefühl". Kann er sich an einen Studenten erinner, bekommt der eine gute Noten, falls nicht, dann eben nicht.
Klingt an sich auch nicht minder gut, jedoch gibts hier wieder meinen geliebten Haken der im Detail steckt. An wen wird man sich wohl mehr erinnern? An denjenigen der kurz und bündig eine richtige Antwort gibt, oder an denjenigen der eine Diskussion anheizt oder den Professor mit einer gewagten "Aussage" zum nachdenken bringt?
In unserem Fall hier, leider an Person Numero 2...
Nach 2 Monaten amerikanischen System hab ich mitlerweile (dank unserer Halbzeitnoten) festgestellt, dass es tatsächlich bei einer Diskussion nicht darum geht das Buch gelesen zu haben und die Antwort zu wissen. Pustekuchen, es geht darum den Professor zum nachdenken zu bringen, damit er sich bei der Benotung an meinen Namen erinnert...


Ich finde das im Prinzip wirklich traurig, aber habe mich mitlerweile darauf eingestellt. Passende Antworten äußere ich zwar immer noch, aber mitlerweile fokusiere ich mich mehr darauf einfach irgendwas von mir zu geben. Hauptsache ich rede dabei länger und werfe irgendwelche interessanten Sachen auf...

Das amerikanische Unterrichtsmodell. Guter Grundgedanke, schlechte Ausführung. Wie sehr ich es hasse...


lg
ein gerade ziemlich genervter Johannes

Sonntag, 18. Oktober 2009

Sonntagsausflug Chinese/Japanese Garden














Gestern haben wir uns nach vielen durchgearbeiteten Sonntagen mal wieder einen "Familienausflug" gegönnt. Und zwar in den Chinese bzw. Japanese Garden. War echt super schön, ein toller langer Spaziergang und gute Gespräche. Da der Workload langsam abnimmt werden wir das in nächster ZEit wohl öfter mal machen. Ich lade euch nochmal ein paar Bilder hoch!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Business Consulting Präsentation in der Schweizer Botschaft








Am Montag hatten wir unsere Midertem Präsentation im Fach Business Consulting bei unserem "Kunden", der Schweizer Botschaft. Eine tolle kleine Botschaft, in der überall Bilder von Bergen und Schnee hingen, so dass wir erst mal alle Heimweh bekommen haben! ;-) Ich stelle euch mal ein paar Bilder online, damit ihr seht, wie wir uns "rausgeputzt" haben (suit up!) für unsere nicht zahlenden Kunden... (bzw. sie zahlen an die Uni, aber an uns natürlich nix... Schweine ;-))

Samstag, 10. Oktober 2009

4 Tage Bali

Bali. Urlaubsziel der Familien, Pärchen, Surfer und naja… wir waren eben auch dort. Lasst es mich mal vorwegnehmen: ich war anfangs durchaus etwas skeptisch, aber der Urlaub wurde doch zu einem der besten meines Lebens :)

Nach unserer Ankunft am Sonntagabend in Depansar war erstmal ne Runde warten angesagt. Obwohl Arbeitskräfte in Indonesien anscheinend spot-billig sind (was wir während usneres Urlaubs definitiv festgestellt haben) waren nur 5 Immigrations-Schalter offen. Das hieß: über eine Stunde anstehen, bis man endlich sein Visa bekommen hat (für das man natürlich gleich wieder 10$ abdrücken musste). Naja was solls dacht ich mir. Hauptsache Urlaub :)
Der Abholservice des Hotels klappte einwandfrei und das Hotel an sich machte auch nen erstklassigen Eindruck. Besonders amüsant war auch der gelangweilte Nachtwächter des Hotels, der alle Autos auf Bomben „untersuchte“. War zwar nett anzuschaun, kam mir aber wenig effektiv vor.


Am nächsten Morgen gings dann erstmal ab ans Frühstücksbuffet (der wohl allerbeste Aspekt an unserem Hotel *g*). Täglich ein Omlett, Süßgebäck, frische Früchte, Cornflakes usw usw. Gutes Essen ist einfach etwas tolles!
Die Poolanlage machte auch einen tollen Eindruck und speziell der Sonnenuntergang bei einem kleinen Abendessen (meist Pizza oder Spaghetti ^^) war toll.







Das Meer lud eindeutig zum bade nein und die dazu noch äußerst angenehmen Temperaturen rundeten das ganze noch ab. Leider hatten wir nicht erwartet, dass die Sonne in der Region so umwerfend stark war =/ Trotz Sonnencreme und nur kurzer Zeit gabs gleich mal einen Sonnenbrand (und das schon am ersten Tag).

An Tag 2 war Kultur angesagt. Wir buchten eine Tagestour zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Balis (zu einem echt guten Preis :)) und verbrachten den Tag damit einen Wasserfall, Tempel, lokale Handwerkskünste und den Vulkan anzuschauen. Teilweise waren die Sachen zwar sehr touristisch angehaucht, aber all in all war es einen schöner Trip:













Auf dem Trip kamen wir auch bei dem Affen-Tempel vorbei:




Dienstag Abend gings dann das erste mal in den Ausgang in Kuta. Einerseits merkte man deutlich, dass zur Zeit keine Hochsaison war (es waren definitv recht wenige Leute rum), aber wir machten das Beste daraus. Den ersten Abend verbrachten wir gleich mal in einem 5-stöckigen Disco/Lounge Bar und dort die meiste Zeit auf dem Roof-top floor (auf dem Dach des Gebäudes gabs Couches usw). Klasse Aussicht, angenehmes Klima und eine Hochzeitgesellschaft aus Australien/England/Japan mit der man klasse feiern konnte ;)
Generell gesagt war zwar weniger los, aber am späteren Abend wurde das Lokal angenehm voll und der Mangel an anderen Touristen wurde von Locals ausgeglichen. Die Einheimischen waren erstaunlicherweise ziemlich party lustig drauf und speziell am 2ten Abend hatten wir eine erstklassige Zeit beim feiern und neue Leute kennen lernen.





Hier noch ein kleiner vorher/nachher Vergleich unserer ersten Party-Nacht ;)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Oktoberfest!





















So viel Spaß hatten wir schon lange nicht mehr. Das lag dann am Schluss nat. an unseren extrem hohen Alkholpegeln. Aber so muss das Oktoberfeste gefeiert werden. Und dann noch das super gute bayerische Essen (Weißwürste und Schweinshaxe), einfach genial!!!